Aktuelles
Ab sofort beginnen wir wieder damit, an unserem Meditationsabend vor der Meditation, also beginnend um 19.30 Uhr, in einer kleinen Gruppe unsere Erfahrungen mit der aktuellen Aufgabe "Meditation im Alltag" zu besprechen.
Folgende Alltagsaufgabe schlagen wir vor für den Zeitraum vom 7. – 20.9.26:
Umgang mit Erwartungen
Worum es geht:
Erwartungen gehören zu unserem Leben. Wir leben und handeln in eine Zukunft hinein, die wir nicht kennen, und diese Ungewißheit füllen wir mit unseren Erwartungen.
Meist thematisieren wir alltägliche Erwartungen nicht. Wir erwarten selbstverständlich, daß morgen wieder ein Tag für uns da sein wird, in dem vieles so geschieht wie immer. Erst wenn die Dinge sich wandeln, wenn wir Neuem begegnen, wenn wir planen (und sei es nur ein Ausgehen oder einige Urlaubstage), kommen Erwartungen in den Sinn. Mehr noch, wenn ich auf Abschnitte meines Lebens zurückblicke: Haben Erwartungen an meinen Beruf sich erfüllt? Und an meine Ehe und Familie?
Erwartungen sind unvermeidlich. Aber wenn ich an ihnen hängen bleibe, werde ich enttäuscht und kann das, was jetzt ist, was entstanden ist, nicht mehr wertschätzen. Denn in Erwartungen bleibe ich bei mir – das Leben aber konfrontiert mich mit Anderem. Wenn ich mich dem nicht öffnen kann, werde ich starr und unglücklich. Deshalb ist es wichtig, Erwartungen zu bemerken und sie, wenn nötig, auch zu lassen.
Praktische Vorschläge:
* Vor Beginn Deiner Meditation frage Dich: Was erwarte ich? Am Ende der Meditation vergleiche das mit dem, was tatsächlich geschehen ist. Übe das auch kleinteilig: Was erwarte ich von diesem Atemzug – und dann achte auf das, was tatsächlich geschieht!
* Kläre am Morgen Deine Erwartungen an diesen Tag und resumiere dann am Abend: Was hat sich erfüllt – was ist noch besser gelaufen als erwartet – welche Erwartungen wurden enttäuscht?
* Spürst Du eine Erwartung, frage Dich: Wie wichtig ist sie mir? Und prüfe: Kann ich mich wenigstens teilweise davon lösen? Gar spielerisch damit umgehen? Und dann beobachte in der Situation, auf die die Erwartung sich richtet, was mit ihr geschieht, wie sie Deine Wahrnehmung und Deine Reaktionen bestimmt. So stellt sich von selbst ein Abstand zur Erwartung ein!
* Wenn eine Erwartung enttäuscht wurde: Spüre und akzeptiere das. Dann wende Dich noch einmal dem zu, was geschehen ist: Suche es in seiner Eigenart zu verstehen. Kannst Du es so stehen lassen? Enthält es möglicherweise eine Herausforderung, eine Aufgabe für Dich?
* Immer habe ich Erwartungen an mich selbst. Das ist gut, wenn es mich voranbringt. Aber ich muß achtgeben, daß ich mich damit nicht tyrannisiere. So achte auf Deine Urteile Dir selbst gegenüber und gehe barmherzig mit Dir um.
Wer zu dieser Aufgabe tägliche konkretere Anregungen per Mail oder über WhatsApp erhalten möchte, kontaktiere uns bitte!
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Mischa Mangel, der mit unserer Meditationsgruppe verbunden ist, hat jetzt einen neuen Roman veröffentlicht. Er heißt "Die Vergegenwärtigung", ist im Droschl-Verlag Graz erschienen (ISBN 978-3-99059-177-2), ist 271 Seiten dick und kostet 24 €. Wir möchten dieses Buch sehr empfehlen, denn sein Gegenstand ist die Meditation, genauer: die meditative Betrachtung der Vergänglichkeit - aber eben nicht als Sachbuch, sondern als Roman. Sehr anregend, in einer sehr zugänglichen Sprache verfaßt. Ein ernsthaftes Buch, ein schönes Werk!
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Vor einiger Zeit hat Daniel Herbstreit ein Gespräch mit uns über unsere "geistige Ausrichtung" als Podcast ins Netz gestellt. Der Podcast heißt "Was glaubst du denn?! - Der Podcast über die Vielfalt des spirituellen Lebens" und ist bei Spotify, Apple Podcasts, Amazon, Deezer und bei YouTube zu finden. Mit dem folgenden Link geht es direkt zu dem Gespräch mit uns auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=BaWrJGkkNfc
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Die politische Situation ist sehr beunruhigend. Das läßt die Meditation nicht unberührt. Ein Mittel, damit positiv umzugehen, ist die Metta-Meditation. Auf der Seite "Texte" findet ihr einen Versuch, die Sätze, die in der Metta-Meditation verwendet werden, an diese Situation anzupassen.
