Bitte schon vormerken: Am Sa., d. 5. September 26, findet wieder von 10 bis 17 Uhr ein Meditationstag im Großen Saal der Philipp-Melanchthon-Gemeinde statt. Anmeldungen per email an: boris_friese@yahoo.de
Ab sofort beginnen wir wieder damit, an unserem Meditationsabend vor der Meditation, also beginnend um 19.30 Uhr, in einer kleinen Gruppe unsere Erfahrungen mit der aktuellen Aufgabe "Meditation im Alltag" zu besprechen. Aktuell Mitte Juli bis Mitte August pausiert dieses Projekt allerdings!
Mischa Mangel, der mit unserer Meditationsgruppe verbunden ist, hat jetzt einen neuen Roman veröffentlicht. Er heißt "Die Vergegenwärtigung", ist im Droschl-Verlag Graz erschienen (ISBN 978-3-99059-177-2), ist 271 Seiten dick und kostet 24 €. Wir möchten dieses Buch sehr empfehlen, denn sein Gegenstand ist die Meditation, genauer: die meditative Betrachtung der Vergänglichkeit - aber eben nicht als Sachbuch, sondern als Roman. Sehr anregend, in einer sehr zugänglichen Sprache verfaßt. Ein ernsthaftes Buch, ein schönes Werk!
Vor einiger Zeit hat Daniel Herbstreit ein Gespräch mit uns über unsere "geistige Ausrichtung" als Podcast ins Netz gestellt.
Der Podcast heißt "Was glaubst du denn?! - Der Podcast über die Vielfalt des spirituellen Lebens", und ist bei Spotify, Apple Podcasts, Amazon, Deezer und bei YouTube zu finden. Mit dem folgenden Link geht es direkt zu dem Gespräch mit uns auf YouTube:
https://www.youtube.com/watch?v=BaWrJGkkNfc
Die politische Situation ist sehr beunruhigend. Das läßt die Meditation nicht unberührt. Ein Mittel, damit positiv umzugehen, ist die Metta-Meditation. Auf der Seite "Texte" findet Ihr einen Versuch, die Sätze, die in der Metta-Meditation verwendet werden, an diese Situation anzupassen.
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Folgende Alltagsaufgabe schlagen wir vor für den Zeitraum vom 27.7. - 9.8.26:
Mitgefühl
Worum es geht:
Mitgefühl gehört zum Kern der meditativen Lebenshaltung. Es entwickelt sich Hand in Hand mit vertiefter Achtsamkeit. Denn achtsam sein heißt: anerkennen dessen, was ist – es in seinem So-sein akzeptieren. Außerdem geht der Weg der Achtsamkeit dahin, die Grenzen zwischen mir und dem, was mich umgibt, immer durchlässiger zu machen. Wie die Atemluft ganz real mich mit allem verbindet, so gehört alles zu mir und ich zu ihm in einen großen Zusammenhang.
Dabei heißt Mitgefühl nicht, daß ich alles positiv werte, was geschieht und es billige. Kritik und der Impuls zur Veränderung ist dadurch nicht ausgeschlossen. Vielmehr bedeutet Mitgefühl: etwas anerkennen – verstehen, wie es dazu gekommen ist – das Leiden im Unheilsamen zu sehen – sich verbunden fühlen.
Praktische Vorschläge:
*Versuche in Deiner Meditation alles, was Du bemerkst, zu akzeptieren: Es hat hier seinen Platz und darf dasein – auch die Regung, daß Du etwas nicht akzeptieren möchtest.
* Wenn Du einem Menschen begegnest, achte auf kritische Urteile ihm gegenüber und versuche, sie in Impulse zu verwandeln, Mitgefühl zu praktizieren. Folgende Gesichtspunkte können Dir dabei vielleicht helfen:
- Versuche, hinter dem Erscheinungsbild, den Meinungen und Taten dessen, der Dir begegnet, ihn als Menschen wahrzunehmen.
- Versuche zu verstehen, wie der Mensch zu dem geworden ist, was er ist.
- Wenn Du etwas nicht akzeptieren kannst, frage Dich, ob so etwas auch bei Dir vorkommen könnte.
- Wenn Dir etwas Unheilsames begegnet, mache Dir klar, mit wieviel Leiden das auch für diese Person verbunden ist.
* Versuche, das, was Dir begegnet, innerlich anzulächeln.
* Prüfe, wo die Haltung des Mitgefühls bei Dir besonders unterentwickelt ist: Personen gegenüber, die Du selber triffst – oder gegenüber solchen, von denen Du durch Andere hörst oder durch die Medien.
* Vergiß nicht, Mitgefühl auch Dir selbst gegenüber zu praktizieren.
Wer zu dieser Aufgabe tägliche konkretere Anregungen per mail oder über WhatsApp erhalten möchte, kontaktiere uns bitte!
